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Programm 2014

Anfang 80!
Plädoyer für Selbstbestimmung und Liebesglück im Alter
Anfang 80!

Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl (Österreich 2012)
Protagonisten: Christine Ostermayer, Karl Merkatz

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Als sich Rosa und Bruno, beide um die 80 Jahre alt, zufällig auf der Straße begegnen, gerät ihr Leben aus den Fugen – sie verlieben sich ineinander und ziehen zusammen. Und das, obwohl der Eine seit Jahrzehnten verheiratet und die Andere todkrank ist. Zwei Menschen, die sich eigentlich bereits im Abseits wähnten, erleben plötzlich, was es heißt: dem großen Glück bedingungslos zu folgen und gegen alle äußeren Widerstände, gemeinsam die knappe, kostbare Zukunft zu gestalten.

Inhaltlich eine Mischung aus „Liebe“ und „Wolke 9“, stellt der Film ein überzeugendes Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung im Alter dar. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis und dem Preis für den besten männlichen Darsteller beim World Film Festival in Montreal 2012.

Birkenau: 08.10.2014, 17:00 Uhr, Rathaus Sitzungssaal

Heidelberg: 10.10.2014, 19:00 Uhr, Karlstorkino

Heidelberg: 10.10.2014, 11:00 Uhr, Karlstorkino

Ketsch: 08.10.2014, 19:00 Uhr, Centralkino

Ladenburg: 08.10.2014, 14:00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus

Limburgerhof/RPK: 10.10.2014, 19:00 Uhr, Capitol Lichtspiele

Mannheim: 08.10.2014, 18:30 Uhr, CinemaxX Kino

Mannheim: 09.10.2014, 11:00 Uhr, Cineplex Kino

Speyer: 10.10.2014, 10:30 Uhr, Veranstaltungsraum der ökumenischen Sozialstation e.V.


Damen und Herren ab 65
Ein Tanz ins Glück mit Pina Bausch
Damen und Herren ab 65

Regie: Lilo Mangelsdorff (Deutschland 2002)
Protagonisten: Tanzgruppe Kontakthof

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Per Zeitungsanzeige sucht 1998 die weltbekannte Wuppertaler Choreographin Pina Bausch Laiendarsteller ab 65 Jahre, um mit ihnen ihr Tanztheaterstück „Kontakthof“ noch einmal neu zu inszenieren. In über einjähriger Probenzeit erarbeiten sich die älteren Männer und Frauen, die zum Großteil noch nie auf einer Bühne standen, ein hochkompliziertes Dreistunden- Stück. Dabei stellt diese Aufgabe eine enorme Herausforderung an Körper und Geist dar, aus der letztlich Kraft und Kreativität entspringt. Die Dokumentation begleitet die Damen und Herren ab 65 bei ihren schweißtreibenden Proben und beleuchtet ihre Erfahrungen, Ängste, Hemmungen und Hoffnungen.

Ein berührender Dokumentarfilm der Frankfurter Regisseurin Lilo Mangelsdorff über Kreativität und Kunst im Alter.


Das Lied des Lebens
Musikalische Biografiearbeit mit älteren Menschen
Das Lied des Lebens

Regie: Irene Langemann (Deutschland 2012)
Protagonisten: Bernhard König, Willi Günther, Sigrid Thost, Magdalena Reisinger

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Der Film begleitet den Komponisten Bernhard König zehn Monate bei seiner musikalischen Arbeit mit älteren Menschen: Er lässt sich von Heimbewohnern in einem Stuttgarter Seniorenheim Geschichten aus deren Leben erzählen und gestaltet daraus ihr persönliches „Lied des Lebens“. In Köln leitet er einen Experimentalchor, in dem die Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind – denn ihn faszinieren die biografisch gefärbten Ausdrucksweisen „faltiger Stimmen“. Zusammen mit Berufsmusikern gelingen ihm faszinierend schöne Vertonungen, die am Ende des Films in einem bewegenden Konzert münden.

Mit seiner innovativen Art, einen musikalischen Dialog mit dieser älteren Generation zu führen, öffnet er kreative Freiräume für Träume und im Umgang mit Traumata.

Heidelberg-Handschuhsheim: 08.10.2014, 20:00 Uhr, Friedenshaus

Heidelberg-Handschuhsheim: 09.10.2014, 15:00 Uhr, Gemeindehaus

Hirschberg: 09.10.2014, 14:00 Uhr, Olympia Kino

Speyer: 08.10.2014, 17:00 Uhr, Historischer Ratssaal


Der letzte Mentsch
Ein alter Jude auf der Suche nach seiner Identität
Der letzte Mentsch

Regie: Pierre-Henry Salfati (Deutschland, Schweiz, Frankreich 2014)
Protagonisten: Mario Adorf, Katharina Derr, Hannelore Elsner

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Menahem Teitelbaum hat als einziger seiner Familie den Holocaust überlebt. Um das Trauma vergessen zu können, beginnt er nach dem Krieg ein neues Leben als Markus Schwartz. Am Lebensende angekommen, besinnt er sich seiner jüdischen Identität, und wünscht, als Jude begraben zu werden. Doch fehlen ihm dazu die Dokumente. Die einzige Chance besteht darin, in seine ungarische Heimat zu fahren und nach Beweisen für seine jüdische Existenz zu suchen. Begleitet wird er von der spröden jungen Deutschtürkin Gül. Auf dieser Reise voller tragischer und komischer Erlebnisse lernen Gül und Marcus einander, aber auch sich selbst, besser kennen.

Ein beeindruckender Film über jüdische Ich-Integrität im hohen Alter, mit einem grandiosen Mario Adorf (83 Jahre).

Mannheim: 07.10.2014, 16:30 Uhr, CinemaxX Kino


Die Frau, die sich traut
Diagnose Krebs – Vom Aufbruch aus der Lebenskrise
Die Frau, die sich traut

Regie: Marc Rensing (Deutschland 2013)
Protagonisten: Stef Kühnert, Christina Hecke, Steve Windolf

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Die 50-jährige Mutter, Oma und Angestellte Beate möchte ihr Leben ändern. In ihrem alten Leben in der DDR war sie einmal Leistungsschwimmerin und nun, da ihr Arzt bei ihr Krebs diagnostiziert hat, möchte sie es noch einmal wissen: Entgegen aller Ratschläge möchte sie sich den Traum erfüllen, einmal durch den Ärmelkanal zu schwimmen. Sie hat keine Lust mehr, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse denen ihrer Familie und ihres Arbeitgebers unterzuordnen. Sie beginnt mit dem harten Training und merkt schon bald, dass sie nicht nur gegen das kalte Meereswasser ankämpfen muss, sondern auch gegen den Willen und die Vorstellungen ihrer Kinder.

Ein mutiger Film über ein schwieriges Thema – die Diagnose Krebs muss kein Todesurteil sein, sie kann auch einen Neuanfang bedeuten.

Heidelberg: 08.10.2014, 19:00 Uhr, Karlstorkino

Hemsbach: 08.10.2014, 18:30 Uhr, Brennessel Programmkino

Hemsbach: 10.10.2014, 15:00 Uhr, Brennessel Programmkino

Mannheim: 08.10.2014, 16:30 Uhr, CinemaxX Kino

Speyer: 09.10.2014, 17:00 Uhr, Diakonissen Mutterhaus


Die Herbstzeitlosen
Schweizer Komödie über veraltete Alters- und Frauenbilder
Die Herbstzeitlosen

Regie: Bettina Oberli (Schweiz 2007)
Protagonisten: Stephanie Glaser, Annemarie Düringer, Monica Gubser, Heidi Maria Glössner

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Martha führt einen kleinen Dorfladen im idyllischen Trub, in der Schweiz. Doch nach dem Tod ihres Mannes hat sie nur noch wenig Freude am Leben. Ihre Freundinnen ermuntern sie, sich endlich ihren lang gehegten Traum einer eigenen Dessous-Boutique zu erfüllen. Mit der Ladeneröffnung sorgt Martha für das Dorfgespräch Zündstoff, zumal ihr Sohn Walter als Dorfpfarrer moralische Bedenken gegen den Reizwäschetempel hat. Doch Martha mag nicht mehr dem traditionellen Verhaltenskorsett ihrer Umwelt entsprechen, stattdessen beginnt sie couragiert und mit viel Elan ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche vom Alter in die Tat umzusetzen.

Die liebenswerte Komödie über vier innovationsfreudige Rentnerinnen war international ein großer Publikumshit.

Frankenthal: 09.10.2014, 16:00 Uhr, Lux-Kinos

Frankenthal: 09.10.2014, 19:00 Uhr, Lux-Kinos

Germersheim: 10.10.2014, 18:00 Uhr, Regina Kino

Herxheim: 09.10.2014, 15:00 Uhr, Haus der Begegnung


Die mit dem Bauch tanzen
Von der Befreiung veralteter Körperbilder
Die mit dem Bauch tanzen

Regie: Carolin Genreith (Deutschland 2013)
Protagonisten: Birigt Genreith, Marita, Kreiselmeyer, Birgit Bodden, Anna Kreiselmeyer, Irmtraud Huppertz

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Der alternde Körper ist ein Thema, das niemandem besonders behagt, aber dem sich dennoch jeder eines Tages stellen muss. Besonders Frauen sehen sich mit Beginn ihrer Wechseljahre mit dem Klischee konfrontiert, dass ein „Altern in Würde“ gleichbedeutend mit dem Verstecken des eigenen Körpers ist. Die Mutter der Regisseurin Carolin Genreith sieht das jedoch anders. Einmal in der Woche legen sie und ihre Freundinnen alle Hemmungen ab, ziehen sich bunte Kostüme an und lassen beim Bauchtanz ihre Hüften kreisen. Die Tochter ist zunächst skeptisch, lernt aber im Laufe ihrer Dokumentation die Frauen und deren Lebensmodelle kennen und wertschätzen. Und muss erkennen, dass vielleicht eher sie als junge Frau lernen muss, ihr Körperbild zu überdenken.

Gewann u.a. 2013 den Publikumspreis beim Festival des Deutschen Films in Ludwgishafen.

Bad Dürkheim: 08.10.2014, 19:30 Uhr, Aula, Werner-Heisenberg-Gymnasium

Frankenthal: 07.10.2014, 16:00 Uhr, Lux-Kinos

Frankenthal: 07.10.2014, 19:00 Uhr, Lux-Kinos

Germersheim: 09.10.2014, 18:00 Uhr, Regina Kino

Heidelberg: 09.10.2014, 14:30 Uhr, Karlstorkino

Hemsbach: 08.10.2014, 15:00 Uhr, Brennessel Programmkino

Hemsbach: 09.10.2014, 18:30 Uhr, Brennessel Programmkino

Mannheim: 09.10.2014, 16:30 Uhr, CinemaxX Kino

Weinheim: 09.10.2014, 19:00 Uhr, Modernes Theater

Weinheim: 10.10.2014, 17:00 Uhr, Modernes Theater


Die schönen Tage
Vom Suchen und Genießen der „späten Freiheit“ im Alter
Die schönen Tage

Regie: Marion Vernoux (Frankreich 2013)
Protagonisten: Fanny Ardant, Laurent Lafitte, Patrick Chesnais

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Caroline hat soeben ihren Job als Zahnärztin aufgegeben. Sie hat plötzlich viel Zeit, zumal ihr Ehemann noch berufstätig ist. Von den Töchtern hat sie zum „Un-Ruhestand“ einen Gutschein für den Senioren-Club „Die schönen Tage“ erhalten, doch die Kurse begeistern sie wenig. Allein der junge attraktive Lehrer Julien vom Computerkurs, der ihr so charmant schmeichelt, weckt ihr Interesse. Als es zwischen ihnen funkt, lässt sie sich auf eine amouröse Affäre ein. Sie genießt ihre „späte Freiheit“ wie ein geheimnisvolles Geschenk - bis ihr treusorgender Ehemann hinter das Versteckspiel kommt.

Mit eleganter Souveränität beeindruckt Fanny Ardant (64 Jahre) als reife und starke Frau auf der Suche nach Glück und Lebenssinn im „Dritten Alter“.

Heidelberg: 08.10.2014, 14:30 Uhr, Karlstorkino

Mannheim: 07.10.2014, 18:30 Uhr, CinemaxX Kino

Mörlenbach: 08.10.2014, 14:30 Uhr, Bürgerhaus


Eisheimat
Altern in der Fremde – von deutschen Seniorinnen auf Island
Eisheimat

Regie: Heike Fink (Deutschland 2013)
Protagonisten: Ursúla von Balzun, Ursúla, Guðmundsson, Ilse Björnsson, Anna Aníta, Valtysdóttir, Anna Karólina Gústafsdóttir, Harriet Jóhannesdóttir

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1949 – Deutschland, ein Land in dem die Männer fehlen und ohne Perspektive für junge Frauen. Da schaltet der isländische Bauernverband eine Annonce in den Zeitungen Norddeutschlands: „Landarbeiterinnen aus Deutschland gesucht“. 238 Frauen begeben sich auf die ihnen unbekannte Insel im Nordatlantik und arbeiten dort auf Bauernhöfen. Unterlegt mit betörend schönen Naturaufnahmen zeigt die Dokumentation die Geschichte von sechs hochaltrigen Frauen, die in Island eine zweite Heimat gefunden haben – ihre ganz eigene „Eisheimat“. Sie berichten in ihren Biografien über eine Zeit voller Entbehrungen Zeit voller Entbehrungen, über Schicksalsschläge und über ihre schwierige Suche nach der eigenen Identität in der Fremde.

Ein spannender Debütfilm über ein kaum bekanntes Thema.


Hannas Reise
Deutsch-israelische Begegnung der Enkelgeneration
Hannas Reise

Regie: Julia von Heinz (Deutschland, Israel 2014)
Protagonisten: Karoline Schuch, Doron Amit, Lia Koenig, Suzanne von Borsody

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Die 26-jährige Hanna macht sich kurzerhand auf zu einem Praktikum in Tel Aviv. Dort werfen ihre Treffen mit der Holocaustüberlebenden Gertrud viele existentielle Fragen zur Lebensgeschichte und zum Umgang mit dem Alter auf, die sich Hanna nie gestellt hat. Jetzt sucht sie nach Antworten und lernt dabei schnell, wie wichtig und bereichernd der Dialog der Generationen sein kann, und wie er ihr in ihrem Leben dabei hilft, die richtige Orientierung zu finden, auch in der Liebe…

Mit sonnenwarmen Bildern und einer sympathischen Leichtigkeit zeigt der Film, wie Israelis und Deutsche der dritten Generation nach dem Holocaust heute fühlen und wie die gemeinsame Vergangenheit sie über die vorhandene Grenzen hinweg näher zueinander bringen kann.


Le Weekend
Britische Komödie über eine Langzeitehe
Le Weekend

Regie: Roger Mitchell (Großbritannien 2013)
Protagonisten: Jim Broadbent, Lindsay Duncan, Jeff Goldblum

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Der Birminghamer Universitätsprofessor Nick und seine Frau Meg sind nach 30 Ehejahren reichlich desillusioniert. Daher wollen sie noch einmal ihre Hochzeitsreise nach Paris wiederholen. Erwartungsfroh und aufgekratzt gönnen sie sich Luxushotel, teure Restaurants und prellen die Zeche. Doch schnell finden sie heraus, dass dieser aufgesetzte Lebensstil weder ihre Partnerschaft auffrischt noch ihrem Alter entspricht. Als sie zufällig Nicks alten Kumpel Morgan treffen, einen erfolgreichen Schriftsteller, werden die Spannungen noch größer. Auf dessen Party kommt es zum großen Knall…

Ein intelligent-amüsanter Film über Langzeit-Partnerschaften und über das Älterwerden – und eine Hommage an Godard`s "Die Außenseiterbande" von 1964.


Madame empfiehlt sich
Vom Loslassen und sich Selbstfinden im Alter
Madame empfiehlt sich

Regie: Emmanuelle Bercot (Frankreich 2013)
Protagonisten: Catherine Deneuve, Camille Dalmais, Nemo Schiffman

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Bettie, einstige Schönheitskönigin, über 60 Jahre alt, ist frustriert. Ihr Restaurant in der bre-tonischen Provinz läuft nicht besonders und ihr Geliebter hat sie wegen einer jüngeren Frau verlassen. Sie fährt los Zigaretten holen, und lässt ihr altes Leben hinter sich. Auf der Reise durch Frankreich beginnt sie sich von den Zufällen des Alltags treiben zu lassen und durch-lebt allerlei skurrile, komische und erotische Situationen. Unterwegs gabelt sie ihren Enkel auf, den sie zu ihrem Ex-Schwiegervater bringen soll. Die beiden kommen sich schrittweise näher und Betty findet neues Lebensglück.

Ein Film über die Suche nach Lebenssinn im Alter – und eine Hommage an die französische Filmikone Catherine Deneuve zu ihrem 70. Geburtstag.

Ludwigshafen: 10.10.2014, 15:00 Uhr, Stadtratssaal Rathaus

Mannheim: 09.10.2014, 18:30 Uhr, CinemaxX Kino

Mannheim: 10.10.2014, 18:00 Uhr, Odeon Kino

Neckargemünd: 08.10.2014, 17:00 Uhr, Altes E-Werk

Neustadt/Weinstraße: 10.10.2014, 15:00 Uhr, Festsaal GDA Wohnstift


Menachem und Fred
Aufarbeitung und Aussöhnung einer jüdischen Familientragödie
Menachem und Fred

Regie: Ofra Tevet, Ronit Kertsner (Deutschland, Israel 2008)
Protagonisten: Menachem Mayer, Fred Raymes, Dietmar Hopp, Rüdiger Hopp

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Die jüdische Familie Mayer wurde durch die Reichspogromnacht aus ihrer Heimat Hoffenheim vertrieben. Die Eltern wurden ermordet, die Brüder Menachem und Fred überlebten, verloren sich aber nach dem Krieg aus den Augen und führten zwei völlig unterschiedliche Leben in Israel und in den USA. Deren Familiengeschichte ist eng verbunden mit der von Dietmar Hopp – Mitbegründer des SAP-Konzerns, vielseitiger Sportmäzen und Sohn eines SA-Mannes. Der Film begleitet die beiden Brüder bei ihrer Wiederbegegnung und Reise zurück an die Orte ihrer Kindheit. Neben der schmerzhaften Aufarbeitung ihrer Traumata, stellen sie sich auch Fragen nach ihrer Heimat und Identität. Und demonstrieren eindrucksvoll die Aussöhnung mit der deutschen Kriegsgeneration.

Annweiler am Trifels: 08.10.2014, 11:30 Uhr, Kino im Hohenstaufensaal

Annweiler am Trifels: 08.10.2014, 18:00 Uhr, Kino im Hohenstaufensaal

Heidelberg: 08.10.2014, 11:00 Uhr, Karlstorkino

Ketsch: 09.10.2014, 19:00 Uhr, Centralkino

Mannheim: 07.10.2014, 11:00 Uhr, Cineplex Kino

St. Leon-Rot: 07.10.2014, 18:30 Uhr, Harres Tagungs-Kulturzentrum


Nebraska
Vater und Sohn auf der Reise zu sich selbst
Nebraska

Regie: Alexander Payne (USA 2013)
Protagonisten: Bruce Dern, Will Forte, June Squibb, Bob Odenkirk, Stacy Keach

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Woody, ein störrischer alter Mann aus dem ländlichen Montana, ist fest davon überzeugt, eine Million Dollar gewonnen zu haben. Um den vermeintlichen Gewinn zu bekommen, will er sich zu Fuß auf den Weg nach Lincoln, Nebraska, machen. Seine Familie hält ihn für verrückt, gleichwohl erklärt sich Sohn David bereit, ihn zu fahren. Bei ihrer Reise über triste Landschaften und mit eigenwilligen Zeitgenossen, beginnt für David auch eine Spurensuche zu den Wurzeln seines Vaters.

Ein kleines Filmjuwel über Identität, Heimat und Generativität und die Würde des Alters – erzählt mit lakonischem Humor und einem Bruce Dern (77 Jahre), der für seine Rolle als skurriler Provinzkauz für den Oscar nominiert wurde.

Annweiler am Trifels: 09.10.2014, 18:00 Uhr, Kino im Hohenstaufensaal

Buchen: 08.10.2014, 14:30 Uhr, Joseph-Martin-Kraus-Saal

Germersheim: 08.10.2014, 18:00 Uhr, Regina Kino

Ketsch: 10.10.2014, 19:00 Uhr, Centralkino


Philomena
Von der Suche nach dem gestohlenen Sohn
Philomena

Regie: Stephen Frears (Großbritannien 2013)
Protagonisten: Steve Coogan, Judi Dench, Sophie, Kennedy Clark

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Irland, 1950er Jahre: Als Philomena als junge Frau unehelich schwanger wird, kommt sie in ein Kloster und muss als billige Arbeitskraft dienen. Nach vier Jahren wird ihr der Sohn Anthony weggenommen. Noch 50 Jahre später schmerzt sie der Verlust so sehr, dass sie die Geschichte endlich ihrer Tochter anvertraut. Mit Hilfe des arbeitslosen Journalisten Martin Sixsmith, der darin eine rührselige Boulevardstory wittert, macht sich Philomena auf den Weg, ihren „gestohlenen Sohn“ wiederzufi nden. Doch während die Kirche versucht, den Vorfall zu vertuschen, führen weitere Recherchen auf eine spannende Spur, die bis in die USA führt…

Eine wahre Geschichte über ein dunkles Kapitel der katholischen Kirche, gespielt von einer großartigen Judi Dench (79 Jahre).

Heidelberg: 10.10.2014, 14:30 Uhr, Karlstorkino

Heidelberg-Emmertsgrund: 10.10.2014, 17:00 Uhr, Cinema Augustinum im Wohnstift Augustinum

Ludwigshafen: 09.10.2014, 15:00 Uhr, Stadtratssaal Rathaus

Mannheim: 08.10.2014, 14:30 Uhr, CinemaxX Kino

Sinsheim: 08.10.2014, 18:00 Uhr, Citydome

Sinsheim: 08.10.2014, 20:30 Uhr, Citydome


Sein letztes Rennen
Es ist nie zu spät, sich Ziele zu setzen
Sein letztes Rennen

Regie: Kilian Riedhof (Deutschland 2013)
Protagonisten: Didi Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch

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Der einst berühmte Marathonläufer Paul Averhoff zieht mit über 70 Jahren widerwillig in ein Altersheim. Seine berufstätige Tochter Birgit kann und will sich nicht länger um ihn und seine kranke Frau Margot kümmern. Im Heim fühlt sich Paul nicht wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren. Die anderen Heimbewohner halten ihn zunächst für verrückt, doch mit Hilfe seiner Frau trainiert der rüstige Rentner für sein großes Ziel. Dabei muss er nicht nur seinem alternden Körper trotzen, sondern auch gegen die Widerstände der Heimleitung und seiner Tochter ankämpfen. Ähnlich wie Paul zeigt Didi Hallervorden mit 78 Jahren eine bravouröse Leistung, die mit dem Deutschen Filmpreis belohnt wurde.

Bad Dürkheim: 09.10.2014, 15:30 Uhr, Maternus Seniorenzentrum an den Salinen

Eberbach: 07.10.2014, 16:00 Uhr, Stadthalle

Heidelberg: 09.10.2014, 11:00 Uhr, Karlstorkino

Heidelberg: 09.10.2014, 19:00 Uhr, Karlstorkino

Heppenheim: 10.10.2014, 15:30 Uhr, Marienhaus

Hirschberg: 08.10.2014, 14:00 Uhr, Olympia Kino

Ladenburg: 09.10.2014, 15:00 Uhr, Domhof

Ludwigshafen: 08.10.2014, 15:00 Uhr, Stadtratssaal Rathaus

Mannheim: 09.10.2014, 14:30 Uhr, CinemaxX Kino

Mannheim: 08.10.2014, 11:00 Uhr, Cineplex Kino

Neustadt/Weinstraße: 08.10.2014, 15:00 Uhr, Festsaal GDA Wohnstift

Speyer: 09.10.2014, 10:00 Uhr, Aula Bildungszentrum Diakonissen

St. Leon-Rot: 08.10.2014, 18:30 Uhr, Pfarrsaal St. Leon

Viernheim: 09.10.2014, 18:30 Uhr, Michaelskirche

Wald-Michelbach: 09.10.2014, 18:00 Uhr, Kommunales Kino

Weinheim: 08.10.2014, 20:30 Uhr, Modernes Theater


Und wenn wir alle zusammenziehen?
Das Wohnen im Alter als französische Lebenskunst
Und wenn wir alle zusammenziehen?

Regie: Stéphane Robelin (Frankreich, Deutschland 2011)
Protagonisten: Guy Bedos, Géraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard, Daniel Brühl

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Fünf langjährige Freunde, fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: Sie bürgerlich und angepasst, er immer noch politischer Aktivist. Und Jeanne und Albert: Die Feministin und der Bonvivant. Trotz aller Gebrechen und Tücken, die mit dem Alter einhergehen, fühlen sie sich noch ganz vital und voller Energie. Um dem Altersheim zu entgehen, entwickeln sie den kühnen Plan, zusammen¬zuziehen und gemeinsam den Rest ihres Lebens zu verbringen. Um das Miteinander in der Wohngemeinschaft leichter zu gestalten, heuert Jeanne den jungen Ethnologie-Studenten Dirk an, dessen Anwesenheit verborgene Wünsche und bislang streng gehütete Geheimnisse an den Tag bringt.

Annweiler am Trifels: 10.10.2014, 18:00 Uhr, Kino im Hohenstaufensaal

Bad Dürkheim: 10.10.2014, 18:00 Uhr, Mehrgenerationenhaus

Böhl-Iggelheim: 09.10.2014, 14:30 Uhr, Evangelischen Gemeindezentrum EGZ

Frankenthal: 06.10.2014, 16:00 Uhr, Lux-Kinos

Frankenthal: 06.10.2014, 19:00 Uhr, Lux-Kinos

Heddesheim: 10.10.2014, 19:30 Uhr, Bürgerhaus Pflug

Lampertheim: 09.10.2014, 19:00 Uhr, Sitzungssaal Stadthaus

Mosbach: 08.10.2014, 18:00 Uhr, Kinostar-Filmwelt

Schriesheim: 08.10.2014, 15:00 Uhr, AWO Begegnungsstätte

Speyer: 08.10.2014, 10:00 Uhr, Kirchengemeinde St. Hedwig

Viernheim: 08.10.2014, 18:30 Uhr, Bürgerhaus

Weinheim: 09.10.2014, 17:00 Uhr, Modernes Theater

Weinheim: 10.10.2014, 19:00 Uhr, Modernes Theater

Worms: 07.10.2014, 17:00 Uhr, Liebfrauen- und Burgundersaal, Wormser Tagungszentrum


Vergiss mein nicht
Liebevolle filmische Begleitung einer demenzkranken Mutter
Vergiss mein nicht

Regie: David Sieveking (Deutschland 2012)
Protagonisten: Gretel Sieveking, David Sieveking, Malte Sieveking

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Der Filmemacher David Sieveking nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise seiner Familie. Seine Mutter Gretel leidet an schwerer Demenz. Um seinem Vater etwas Last von den Schultern zu nehmen, zieht er für einige Wochen wieder bei seinen Eltern ein, um seine Mutter zu pflegen, während sein Vater Malte neue Kraft tankt. Dabei begleitet er die Pflege und das Leben seiner Mutter mit der Kamera. Trotz der Krankheit verliert sie nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu kennen. Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Familiengeschichte zusammen, das als Dokumentation einer Krankheit gedacht war und sich zu einem Liebesfilm entwickelte.

Birkenau: 07.10.2014, 17:00 Uhr, Sitzungssaal, Rathaus

Frankenthal: 08.10.2014, 16:00 Uhr, Lux-Kinos

Frankenthal: 08.10.2014, 19:00 Uhr, Lux-Kinos

Hemsbach: 09.10.2014, 15:00 Uhr, Brennessel Programmkino

Hemsbach: 10.10.2014, 18:30 Uhr, Brennessel Programmkino

Herxheim: 07.10.2014, 15:00 Uhr, Haus der Begegnung

Herxheim: 08.10.2014, 18:00 Uhr, Haus der Begegnung

Hirschberg: 10.10.2014, 20:30 Uhr, Olympia Kino

Mauer: 07.10.2014, 19:00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus

Neustadt/Weinstraße: 09.10.2014, 15:00 Uhr, Festsaal GDA Wohnstift

Speyer: 10.10.2014, 17:00 Uhr, Historischer Ratssaal

St. Leon-Rot: 09.10.2014, 18:30 Uhr, Pfarrheim in Rot

Viernheim: 10.10.2014, 18:30 Uhr, Hildegardkirche

Ilvesheim: 08.10.2014, 15:00 Uhr, Ratssaal, Rathaus