Warum ich hier bin
< >
Migration und Integration aus Sicht von Geflüchteten verschiedener Generationen
Warum ich hier bin

Regie: Mieko Azuma & Mi-Son Quester
Land: Doku, Deutschland 2018
Länge: 65 Min.
Darsteller: Ahmad, Lena, Leila, Cacau, Karin Schiller
Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Die Dokumentation zeigt anhand von fünf Menschen verschiedener Generationen deren Fluchtursachen und Lebenswege auf und thematisiert, wie eine erfolgreiche Integration möglich ist. Darunter sind Ahmad (10 Jahre) aus Syrien und Leila (34 Jahre) aus Bosnien, die mit ihren Familien vor dem Krieg fliehen mussten. Lena (17 Jahre) kam 2011 mit Familie aus Angst vor den Folgen des Reaktorunfalls in Fukushima nach Deutschland. Cacau (36 Jahre) aus Brasilien ist in Armut und unter schwierigen Familien¬verhältnissen aufgewachsen und konnte sich hier seinen Traum als Profi-Fussballer erfüllen. Frau Schiller (82 Jahre) floh nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenanntes „Wolfskind“ vor der Hungersnot von Ostpreußen nach Litauen und kam bei einer hilfsbereiten Familie unter. Die Erzählungen der Protagonisten werden eindrucksvoll durch animierte Sequenzen unterstützt und so lebendig und für Kinder nachvollziehbar erzählt. Auch wenn die Gründe für das Verlassen der Heimat sehr unterschiedlich sein können, ähneln sich die Erfahrungen von Verlust und Fremdheit, aber auch von Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Sicherheit und Frieden.

Veranstaltungen 2020:

, : Do, 01. Okt.,
Veranstalter:
Diskutant/in: