Uferfrauen
< >
Lesbisches L(i)eben in der DDR
Uferfrauen

Regie: Barbara Wallbraun
Land: Deutschland 2019
Länge: 115 Min.
Darsteller: Carola, Christiane, Elke, Gisela, Pat und Sabine
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Geschichte festhalten wolle sie, damit nichts verloren geht, sagt Pat. Sie ist eine von sechs Frauen, deren Lebens- und Liebesgeschichte Barbara Wallbraun 30 Jahre nach dem Mauerfall in ihrem bewegenden Dokumentarfilm Uferfrauen einfühlsam nachzeichnet. So unterschiedlich die Protagonistinnen sind, sie alle eint die Erfahrung, sich als Frau und als Lesbe treu bleiben zu wollen – in einem Staat, der seine Bürger*innen systematisch dem Zwang nach Konformität und Anpassung aussetzte und sie dazu beflügelte, selbst ihre Stimme zu erheben. Homosexualität zählt noch immer zu den Themen, die in der Aufarbeitung der DDR unterrepräsentiert sind. Wie haben diese Frauen im Arbeiter- und Bauernstaat gelebt? Konnten sie ihre sexuelle Orientierung offen ausleben? Mussten sie mit Repressalien rechnen? Der Film versucht, diesen Fragen auf den Grund zu gehen und arbeitet damit auch einen Teil deutscher Geschichte auf.

Veranstaltungen:

Frankfurt am Main, Zentrum Dornbusch, Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V. – Café Anschluss: Mi, 20.10.21, 15:00 (Eintritt frei)
Veranstalter: Stadt Frankfurt am Main - Gesundheitsamt
In Kooperation mit: In Kooperation mit dem Jugend- und Sozialamt (Leitstelle Älterwerden) und dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e. V. Alten- und Behindertenhilfe e. V.
Diskutant/in: N.N.
Hinweis: Anmeldung erforderlich, Details entnehmen Sie bitte dem Programmheft
Heidelberg, Mehrgenerationenhaus Heidelberg: Fr, 12.11.21, 19:00 (Eintritt frei)
Veranstalter: Mehrgenerationenhaus Heidelberg/Habito e.V.
Diskutant/in: Elke, eine Protagonistin aus dem Film, ist als Referentin für die Diskussion anwesend!
Hinweis: Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung beim Veranstalter erforderlich