Pressemitteilungen 2020

17.07.2020

Überraschend hohe Beteiligung beim 11. Europäischen Filmfestival der Generationen

Nachdem die Anmeldefrist abgelaufen ist, staunte das Organisationsteam über die doch überraschend hohe Beteiligung an kommunalen Akteuren zum diesjährigen Filmfestival der Generationen. Trotz der coronabedingten besonderen Umstände und Unsicherheiten haben sich knapp 100 Orte und Gemeinden in Deutschland entschieden, beim Filmfestival teilzunehmen. Damit sind für den Herbst über 230 Filmveranstaltungen geplant - nahezu so viele wie im letzten Jahr.

Diese erfreulich große Resonanz bestätigt die Bedeutung des Festivals und seines Konzepts, mittels Film Bürger*innen und Generationen ins Gesopräch miteinander zu bringen - und dadurch einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur sozialen Teilhabe und zur bürgerschaftlichen Partizipation zu leisten.

09.05.2020

Filmfestival der Generationen will positives Zeichen setzen und plant für den Herbst

Auch wenn bedingt durch die Pandemie weiterhin Planungsunsicherheiten und besondere Herausforderungen für Filmveranstaltungen bestehen, will das Festival ein positives Signal, insbesondere an die ältere Generation, setzen und am Terminplan festhalten. Bundesweit sind daher Kommunen sowie kulturelle und soziale Einrichtungen (u.a. Mehrgenerationenhäuser, Kirchen, Schulen, Senioren- und Jugendeinrichtungen, Kinos) herzlich eingeladen, sich am Festival als Mitveranstalter zu beteiligen. Das Filmfestival steht für bürgerschaftliche Begegnung und Dialog der Generationen und bietet mit seinem Filmprogramm Anregungen und Impulse zu zivilgesellschaftlich und kommunal bedeutsamen Themen wie Demographischer Wandel, Alter, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel. Die Resonanz des Festivals hat in den letzten Jahren stark zugenommen; 2019 fand das Festival mit über 13.000 Besuchern an an über 150 unterschiedlichen Orten statt.

 

Pressespiegel 2016

14.10.2016, Rhein-Neckar-Zeitung (Stefan Zeeh): Filmfestival der Generationen: Barbara Wackernagel-Jacobs sprach über ihren Film "Sputnik Moment"

http://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-Filmfestival-der-Generationen-Barbara-Wackernagel-Jacobs-sprach-ueber-ihren-Film-Sputnik-Moment-_arid,227353.htmlHirschberg-Leutershausen. Die Lebenserwartung der Menschen steigt und steigt. Um rund 30 Jahre hat sie in Deutschland in den vergangenen 100 Jahren zugenommen. Aber was machen wir mit der Zeit zwischen 50 und 80, die uns derart geschenkt wurde? Sollen wir sie vor dem Fernseher sitzend verbringen oder vielleicht doch lieber Golf spielen? "Sputnik Moment - 30 gewonnene Jahre", der anlässlich des "Europäischen Filmfestivals der Generationen" im Olympia-Kino gezeigt wurde, geht dieser Frage an Beispielen aus Deutschland und den USA nach.

Schnell wird klar, dass das Älterwerden der Menschen gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringt, die noch nicht verarbeitet sind. "Wir brauchen eine neue Sprache für diese Lebensphase zwischen 50 und 80", heißt es da im Film von Barbara Wackernagel-Jacobs, die nach der Vorführung für ein Gespräch den knapp 20 Zuschauern zur Verfügung stand. Dabei verdeutlichte sie etwa, warum diese zusätzlichen 30 Jahre gesellschaftlich noch nicht verarbeitet sind. "Zu Bismarcks Zeiten, als die Rente eingeführt wurde, hat kaum jemand das Rentenalter erreicht", sagte die ehemalige Sozialministerin des Saarlands. weiter

 

14.10.2016, Gemeinde Kronau: Europäisches Filmfestival der Generationen: Regisseur Koßmehl in Kronau/Generationeninitiative freut sich über weitere Mitstreiter"

Festivalleiter Dr. Michael Doh, Regisseur Matthias Koßmehl und Moderator N.N.Kronau. Mattias Koßmehl, Regisseur des Dokumentarfilms „Café Waldluft“, kam im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen ins Kronauer Pfarrheim. Dort war zuvor sein erfolgreicher Dokumentarfilm gelaufen, der das Thema „Flüchtlinge in Deutschland“ zum Thema hatte. Zur Handlung: Das „Café Waldluft“ in Berchtesgaden war ehemals ein angesagtes Ausflugshotel. (...).

Der Film zeigt die Träume der Flüchtlinge von der Heimat in Afghanistan, Sierra Leone, Irak und Syrien, die allgegenwärtige Sehnsucht nach der Familie und die Sorge um deren Lebensumstände bei Krieg und Terror.
„Café Waldluft“ verfehlte seine Wirkung auf die rund 50 Kronauer Zuschauer nicht. Entsprechend intensiv fiel die vom Vorsitzenden der Flüchtlingshilfe Bad Schönborn-Kronau, Matthias Vering, moderierte anschließende Filmbesprechung aus. Gemeinsam mit dem Initiator des bundesweiten Filmfestivals, Dr. Michael Doh aus Heidelberg, gab Koßmehl interessante Einblicke in seine Arbeit und erläuterte weitere Hintergründe zum Film. Auch die Zuschauerinnen und Zuschauer brachten sich engagiert ein.
Eindeutiges Fazit des Abends: Es braucht Begegnungen auf vielen Ebenen. Dann kann auch Fremden das Gefühl von Heimat vermittelt werden. weiter

 

14.10.2016, Gemeinde Schönbrunn: 7. Europäisches Filmfestival der Generationen - ein toller Filmabend im Bürgersaal

13.10.2016, Mudau: Mudau zeigte „Ein Mann namens Ove“

13.10.2016, Weinheimer Nachrichten: Bei Altenpflege nicht sparen“

 

11.10.2016, Rhein-Neckar-Zeitung (kf): Filmfestival in St. Leon-Rot: Zum Auftakt gab es Bauchtanz

Als Überraschung gab die örtliche VHS-Bauchtanzgruppe zum Auftakt des Filmfestivals der Generationen eine Kostprobe ihres Könnens. Anschließend wurde rege über den Film Die mit dem Bauch tanzen - Von der Befreiung veralteter Körperbilder diskutiert. Fotos: Theo Vetter
    Filmfestival der Generationen in St. Leon-Rot - Das Bauchtanzen ist dabei als Aktivität im Hinblick auf das Älterwerden austauschbar - "Im Prinzip geht es dabei ums Wohlfühlen"

"Die zeigen immer besondere Filme": Der beiläufig zur Sitznachbarin gesprochene Satz der Endfünfzigerin im sich bis auf den letzten Platz füllenden Aufführungssaal belegt die Attraktivität der Veranstaltungsreihe. Und so war denn auch Angelika Adelfang vom Seniorenbüro der Gemeinde St. Leon-Rot, die das "Europäische Filmfestival der Generationen" vor Ort organisiert, bei ihren Willkommensworten sehr angetan vom großen Zuspruch im Pfarrheim in Rot. Zum dritten Mal nimmt die Gemeinde am Festival teil, das zum siebten Mal stattfindet. Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Alter der Universität Heidelberg zusammen mit dem Verband Region Rhein-Neckar und dem Gesundheitsamt Frankfurt/Main. Bundesweit beteiligen sich daran über 70 Orte. Im letzten Jahr wurden über 10.000 Besucher gezählt. Als "zukünftige Rentner sowie ehemalige Berufstätige" umriss Carmen Corona vom Verband Region Rhein-Neckar die Adressatengruppe in ihren Grußworten in St. Leon-Rot, wo bei freiem Eintritt drei Filme gezeigt werden. weiter

 

10.10.2016, Metropoljournal: Norbert Blüm beim Filmfestival der Generationen - Gelungener Auftakt im Mannheimer CinemaxX Kino

Anregende Diskussion (v.l.): Moderator Derek Cofie-Nunoo mit Regisseurin Barbara Wackernagel-Jacobs und dem früheren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm. Foto: hebDas 7. Europäische Filmfestival der Generationen wurde am Dienstag, 04.10.2016, mit einer gelungenen Eröffnungsveranstaltung im CinemaxX Kino in Mannheim eröffnet. (...) Für den Verband Region Rhein-Neckar sprach Uwe Kleefoot, ehemaliger stellv. Verbandsvorsitzender und Hermann-Heimerich-Plakettenträger, das Grußwort. Diskutiert wurde nach dem Film mit prominenten Gästen, wie dem ehemaligen Bundesminister Dr. Norbert Blüm und Barbara Wackernagel-Jacobs, ebenfalls ehemalige Bundesministerin und Regisseurin des Films „Sputnik Moment“. Das Gespräch leitete Derek Cofie-Nunoo von der Evangelischen Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Dabei begeisterte ein unterhaltsamer Norbert Blüm das Mannheimer Publikum. Auch Festivalleiter Dr. Michael Doh von der Universität Heidelberg zeigte sich zufrieden: „Film und Diskussion ergänzten sich prima zu aktuellen Themen wie Nachbarschaftlichkeit, Sorge und Mitverantwortung in der Kommune“. Verbandsdirektor Ralph Schlusche erklärte für die Metropolregion Rhein-Neckar, dass man genau über diesen Weg die Menschen mitnehmen wolle und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Heidelberger Festival-Veranstaltern. Bereits im Vorfeld fand eine Sondervorführung des Films „Sputnik Moment“ statt, speziell für Vertreter von Städten und Gemeinden der Region. Die anschließende Diskussion fand mit der Regisseurin des Films, Barbara Wackernagel-Jacobs, und Prof. Dr. Andreas Kruse, Direktor am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg und Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung, statt. Dabei ging es um die steigende Lebenserwartung und die Frage, ob dies als positive Herausforderung oder als Bedrohungsszenario zu sehen ist. weiter

 

06.10.2016, Rhein-Neckar-Zeitung (Sabine Hebbelmann): Europäisches Filmfestival der Generationen: Norbert Blüm warb für soziales Engagement -"Kümmert euch um andere, auch um euer selbst willen!" - Eröffnung des Europäischen Filmfestivals der Generationen - 55 Streifen für Jung und Alt

Anregende Diskussion (v.l.): Moderator Derek Cofie-Nunoo mit Regisseurin Barbara Wackernagel-Jacobs und dem früheren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm. Foto: heb "Es gibt kein größeres Glück, als im Alter von Enkelkindern gebraucht zu werden", sagt Uwe Kleefoot vom Verband Region Rhein-Neckar - und begrüßt bei der Eröffnung des 7. Europäischen Filmfestivals der Generationen im Mannheimer Cinemaxx-Kino auch den früheren Bundesarbeitsminister Norbert Blüm mit seiner Enkelin. Noch bis zum 14. Oktober stehen 55 Filme für Alt und Jung auf dem Programm, die in der Metropolregion gezeigt werden. Im Anschluss an jede Vorführung gibt es Publikumsgespräche mit ausgewählten Fachleuten aus Altersforschung und Seniorenarbeit statt. Den Anfang macht "Ein Mann namens Ove", eine anrührende Komödie des schwedischen Regisseurs Hannes Holm. Ein vereinsamter Witwer tyrannisiert die Nachbarschaft in der Vorstadtsiedlung, als eine resolute Perserin mit ihrer Familie einzieht, seine nachbarschaftliche Hilfe und Freundschaft einfordert und ihn damit aus Depression und Isolation befreit. "Wenn man die Nachrichten hört, scheinen wir heute weit weg zu sein von solcher menschlichen Nähe", sagt Derek Cofie-Nunoo von der Evangelischen Fachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe, der die Diskussion moderiert. Blüm widerspricht - auch mit Blick auf die vielen Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Es gebe immer noch unzählige Menschen, die sich für andere einsetzten. weiter

 

06.10.2016, Mannheimer Morgen (Angela Boll): Brücke zwischen Jung und Alt

Am Dienstagabend startete im Mannheimer CinemaxX die Filmreihe. Über 50 Streifen über das Älterwerden laufen nun noch bis zum 14. Oktober in vielen Städten der Metropolregion. Sie alle haben nicht nur das Thema gemeinsam, sondern auch die Diskussion im Anschluss. "Besondere Filme als Kommunikationsbrücke", so beschreibt Festival-Leiter Michael Doh die Idee: "Wir wollen den Austausch mit dem Publikum und den Dialog unter den Generationen." (...) "Bedeutung von Nachbarschaftshilfe" ist dann auch das Thema der anschließenden Diskussion. Moderator Derek Cofie-Nunoo gibt die Fragen, die unter den Nägeln brennen, an die ehemalige saarländische Familienministerin Barbara Wackernagel-Jacobs und Norbert Blüm, Bundesarbeitsminister a. D.,.

Ria Weisenbach, Ruth Frankenbach und Helga Obrich (v.l.) schauen sich im CinemaxX das Programm des Filmfestivals der Generationen an. Foto: Blüthner Und die beiden Gäste haben viele Ideen für das Zusammenleben von Jung und Alt. Wackernagel-Jacobs träumt von mehr Begegnungsstätten, Stadtteilen mit offenen Treffpunkten wie beispielsweise einer Marktmeile wünscht sie sich. Blüm fordert mehr Einsatz von den Senioren: "Mit geht es auf den Geist, dass die Alten nur noch über sich und ihre Krankheiten reden", schimpft er. "Wenn das Leben auf die eigenen Befindlichkeiten schrumpft, dann ist man tot." Der Blick müsse auch auf das Drumherum gerichtet sein. Die Jungen warnt er davor, den Bezug zu den Menschen zu verlieren: "Wir dürfen uns nicht in eine anonyme Gesellschaft begeben, die nur noch über Computer kommuniziert, in der keiner mehr weiß, wie der andere riecht." Ria Weisenbach, Ruth Frankenbach und Helga Obrich gehören zu den 200 Festival-Besuchern, sie engagieren sich im Seniorenbeirat Frankenthal, genießen das Ausgehen zu dritt. "Lange Zeit haben sich die Alten abgekapselt, aber jetzt kommt das langsam wieder, auch durch unsere Arbeit", erklärt Ria Weisenbach. "Wir müssen noch ein bisschen Geduld haben", ahnt sie, "aber es wird sich lohnen". Dass die Generationen wieder näher zueinanderfinden, voneinander profitieren, das sollte das gemeinsame Ziel sein, betont Ruth Frankenbach. Das Filmfestival der Generationen sei dafür perfekt geeignet. weiter

Econo 3/2016:
Ideen für ein besseres Miteinander - Themen des demografischen Wandels greift die siebte Auflage des Europäischen Filmfestivals der Generationen auf – und hinterfragt die alltägliche Praxis.


Pressemitteilung 2016

16.10.2016, Mitteldeutsche Zeitung:
Festival der Generationen Filme über das Älterwerden und das Alter

06.10.2016, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
7. Europäisches Filmfestival der Generationen

06.10.2016, mrn-news.de:
Rhein-Pfalz-Kreis – 7. Europäisches Filmfestival der Generationen

05.10.2016, KA-News:
Kino satt: 7. "Europäisches Filmfestival der Generationen" startet

01.10.2016, Ludwigshafen am Rhein:
7. Europäisches Filmfestival der Generationen

01.10.2016, feierabend.de:
7. Europäisches Filmfestival der Generationen vom 04. bis 14. Oktober 2016

01.10.2016, Frankenthal:
Europäisches Filmfestival der Generationen in Frankenthal

01.10.2016, Buchen:
Filmfestival der Generationen "EIN MANN NAMENS OVE"

16.09.2016, Ladenburg:
Europ. Filmfestival der Generationen

25.07.2016, forum-rheingoenheim.de:
Filmfestival der Generationen in Rheingönheim 2016