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Programm 2016

45 Years
Eine Lanzeitbeziehung gerät auf den Prüfstand
45 Years

Regie: Andrew Haigh (Großbritanien 2015)
Protagonisten: Charlotte Rampling, Tom Courtenay, Geraldine James, Dolly Wells

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Kate und Geoff, beide um die 70, leben zufrieden ihren geregelten Alltag in ihrem Haus im ländlich idyllischen Norfolk in Ostengland. Sie stecken mitten in den Vorbereitungen zur großen Feier ihres 45. Hochzeitstages, als ein Brief aus der Schweiz eintrifft. Man hat die Leiche von Geoffs Jugendliebe Katya in einem Gletscher entdeckt, eingefroren und im Eis konserviert, Jahrzehnte nach ihrem Unfalltod. Während Kate unbeeindruckt versucht, die Planungen des Festes voranzubringen, wird Geoff zunehmend von der Vergangenheit eingeholt. Zweifel und Misstrauen kommen auf und lassen das feste Fundament der langjährigen Beziehung ins Wanken geraten. Eine sensibel erzählte Beziehungsstudie über ein älteres Paar, das unverhofft in eine Krise gerät und lernen muss, sich neu zu finden. Charlotte Rampling erhielt 2015 für ihr feinnuanciertes Schauspiel den Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin.

Ettlingen: 12.10.2016, 20:00 Uhr, Kino Kulisse Ettlingen

Ettlingen: 09.10.2016, 11:30 Uhr, Kino Kulisse Ettlingen

Frankfurt am Main: 13.10.2016, 17:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Ketsch: 07.10.2016, 19:30 Uhr, Central Kino Ketsch e.V.

Ludwigshafen: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Stadtratssaal, Rathaus

Ludwigshafen-Rheingönheim: 08.10.2016, 16:00 Uhr, Sporthalle, TV Rheingönheim

Mannheim: 06.10.2016, 17:30 Uhr, CinemaxX Kino

Weinheim: 10.10.2016, 15:00 Uhr, Modernes Theater


Anfang 80!
Plädoyer für Selbstbestimmung und Liebesglück im Alter
Anfang 80!

Regie: Sabine Hiebler, Gerhard Ertl (Österreich 2012)
Protagonisten: Christine Ostermayer, Karl Merkatz

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Als sich Rosa und Bruno, beide um die 80 Jahre alt, zufällig auf der Straße begegnen, gerät ihr Leben aus den Fugen – sie verlieben sich ineinander und ziehen zusammen. Und das, obwohl der Eine seit Jahrzehnten verheiratet und die Andere todkrank ist. Zwei Menschen, die sich eigentlich bereits im Abseits wähnten, erleben plötzlich, was es heißt: dem großen Glück bedingungslos zu folgen und gegen alle äußeren Widerstände, gemeinsam die knappe, kostbare Zukunft zu gestalten. Inhaltlich eine Mischung aus „Liebe“ und „Wolke 9“, stellt der Film ein überzeugendes Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung im Alter dar. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis und dem Preis für den besten männlichen Darsteller beim World Film Festival in Montreal 2012.

Grünstadt: 14.10.2016, 17:30 Uhr, Bistro Lebensreich

Heidelberg: 14.10.2016, 14:00 Uhr, Seniorenzentrum Wieblingen

Ilvesheim: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Sitzungssaal, Rathaus

Landau: 13.10.2016, 17:00 Uhr, Diakonissen Bethesda Landau

Lautertal-Gadernheim: 13.10.2016, 14:00 Uhr, Ev.Gemeinde Gadernheim

Ludwigshafen-Rheingönheim: 09.10.2016, 15:00 Uhr, Sporthalle, TV Rheingönheim


Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder
Würdevolles Altern im Herzen Rumäniens
Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder

Regie: Claudia Funk (Deutschland 2015)
Protagonisten: Georg Weber (II), Walter Türk, Johann Klatt

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In einem rumänischen Altersheim leben 30 Siebenbürger Sachsen, eine der ältesten, noch existierenden deutschen Siedlergruppen in Osteuropa. Regisseurin Claudia Funk hat für ihre Dokumentation diese deutschsprachige Minderheit besucht und über ihr Leben befragt. Daraus ist ein Film entstanden, in dem nicht nur von einer aussterbenden Kultur und Sprache erzählt wird, sondern auch von einer Lebensweise, die als wegweisend für unsere immer älter werdende Gesellschaft betrachtet werden kann: Die alten Menschen beteiligen sich aktiv am gemeinsamen Zusammenleben und, wie ganz selbstverständlich, auch noch am Betrieb der hauseigenen Landwirtschaft. Ein neues Modell für ein gelingendes, würdevolles Altern, das beeindruckt und mit schönen Bildern einfühlsam und humorvoll vorgestellt wird.

Frankfurt am Main: 13.10.2016, 15:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis


Café Waldluft
Ein Heimatfilm über Flüchtlinge in Bayern
Café Waldluft

Regie: Matthias Koßmehl (Deutschland 2015)
Protagonisten: Flora Kurz, Jamshid Hamta, Ursel Kramer, Abdul Razzak, Imtiaz Ahmad, Hardy Jallo, Mustafa Qarizada

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Ein Flüchtlingsheim inmitten bayerischer Bergidylle, traditionsbewusster Einheimischer und wanderfreudiger Touristen. In Berchtesgaden, Oberbayern, sind seit 2013 bis zu 35 asylsuchende Männer aus Syrien, Afghanistan und Sierra Leone in dem einstigen Ausflugshotel Waldluft untergebracht. Die Inhaberin Flora Kurz betreibt dort zusammen mit ihrer ostdeutschen Köchin die Unterkunft und kümmert sich hingebungsvoll um jeden ihrer Schützlinge. Doch hinter dem Zusammenprall fremder Kulturen offenbaren sich für die beiden älteren Frauen auch Gemeinsamkeiten: Das Gefühl von Fremdsein, Verlust der Heimat und der Glaube an Gott sowie Toleranz und Menschlichkeit verbindet alle miteinander und schafft ein großes Vertrauen zueinander. Eine eindrucksvolle Dokumentation über Flüchtlinge, die das Gemeinsame und Transkulturelle hervorhebt und Hoffnung macht.

Bretten: 10.10.2016, 14:00 Uhr, kinostar Filmwelt Bretten

Dossenheim: 11.10.2016, 18:00 Uhr, Museumsscheuer

Frankfurt am Main: 11.10.2016, 17:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Gaggenau: 10.10.2016, 17:00 Uhr, Merkur-Film-Center

Gaggenau: 13.10.2016, 19:45 Uhr, Merkur-Film-Center

Heidelberg-Handschuhsheim: 12.10.2016, 20:00 Uhr, Gemeindehaus, Friedensgemeinde

Ketsch: 12.10.2016, 19:30 Uhr, Central Kino Ketsch e.V.

Kronau: 10.10.2016, 19:00 Uhr, Pfarrzentrum Kronau

Leimen: 09.10.2016, 16:00 Uhr, Rosesaal, Bürgerhaus

Speyer: 09.10.2016, 14:30 Uhr, Volkshochschule

Viernheim: 11.10.2016, 17:00 Uhr, Katholisches Sozialzentrum


Das Lied des Lebens
Musikalische Biografiearbeit mit Älteren Menschen
Das Lied des Lebens

Regie: Irene Langemann (Deutschland 2012)
Protagonisten: Bernhard König, Willi Günther, Sigrid Thost, Magdalena Reisinger

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Der Film begleitet den Komponisten Bernhard König zehn Monate bei seiner musikalischen Arbeit mit älteren Menschen: Er lässt sich von Heimbewohnern in einem Stuttgarter Seniorenheim Geschichten aus deren Leben erzählen und gestaltet daraus ihr persönliches „Lied des Lebens“. In Köln leitet er einen Experimentalchor, in dem die Mitglieder mindestens 70 Jahre alt sind – denn ihn faszinieren die biografisch gefärbten Ausdrucksweisen „faltiger Stimmen“. Zusammen mit Berufsmusikern gelingen ihm faszinierend schöne Vertonungen, die am Ende des Films in einem bewegenden Konzert münden. Mit seiner innovativen Art, einen musikalischen Dialog mit dieser älteren Generation zu führen, öffnet er kreative Freiräume für Träume und im Umgang mit Traumata.

Dannstadt-Schauernheim: 11.10.2016, 19:00 Uhr, Zentrum Alte Schule

Frankfurt am Main: 12.10.2016, 19:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Speyer: 11.10.2016, 15:00 Uhr, Gemeindehaus, Christuskirchengemeinde


Die Schüler der Madame Anne
Eine engagierte Lehrerin weckt das Interesse am Holocaust
Die Schüler der Madame Anne

Regie: Marie-Castille Mention-Schaar (Frankreich 2014)
Protagonisten: Ariane Ascaride, Ahmed Dramé, Noémie Merlant

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Anne Gueguen ist Geschichtslehrerin an einem Gymnasium im Pariser Vorort Créteil, einem sozialen Brennpunkt. Ihre 10. Klasse besteht vorrangig aus demotivierten, sozial benachteiligten Jugendlichen. Statt Lernen bestimmen kulturelle Konflikte, assismus und Ausgrenzung den Schulalltag. Doch die engagierte Pädagogin meldet ihre Klasse für einen nationalen Wettbewerb zum Thema »Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern« an und weckt in ihnen den Willen, gemeinsam etwas zu lernen – über die Geschichte Frankreichs und über sich selbst. Dabei entdecken sie in den Erzählungen eines Shoah-Überlebenden über alltägliche Diskriminierung und Stigmatisierung Bezugspunkte zu ihrer eigenen Lebenssituation und erkennen die Notwendigkeit, sich gegen Unrecht politisch zu wehren. Ein packender Film über ein Integrationsprojekt, der auf einer wahren Geschichte beruht.

Bad Dürkheim: 11.10.2016, 20:00 Uhr, Aula des Werner-Heisenberg-Gymnasium

Frankfurt am Main: 12.10.2016, 10:30 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Gaggenau: 07.10.2016, 17:00 Uhr, Merkur-Film-Center

Gaggenau: 10.10.2016, 19:45 Uhr, Merkur-Film-Center

Köthen: 20.10.2016, 17:30 Uhr, St. Agnus Kirche Köthen

Ladenburg: 12.10.2016, 11:00 Uhr, Merian Realschule

Mannheim: 06.10.2016, 11:00 Uhr, Cineplex Kino

Speyer: 07.10.2016, 09:00 Uhr, Nikolaus von Weis Gymnasium


Die mit dem Bauch tanzen
Von der Befreiung veralteter Körperbilder
Die mit dem Bauch tanzen

Regie: Carolin Genreith (Deutschland 2013)
Protagonisten: Birigt Genreith, Marita Kreiselmeyer, Birgit Bodden, Anna Kreiselmeyer, Irmtraud Huppertz

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Der alternde Körper ist ein Thema, das niemandem besonders behagt, aber dem sich dennoch jeder eines Tages stellen muss. Besonders Frauen sehen sich mit Beginn ihrer Wechseljahre mit dem Klischee konfrontiert, dass ein „Altern in Würde“ gleichbedeutend mit dem Verstecken des eigenen Körpers ist. Die Mutter der Regisseurin Carolin Genreith sieht das jedoch anders. Einmal in der Woche legen sie und ihre Freundinnen alle Hemmungen ab, ziehen sich bunte Kostüme an und lassen beim Bauchtanz ihre Hüften kreisen. Die Tochter ist zunächst skeptisch, lernt aber im Laufe ihrer Dokumentation die Frauen und deren Lebensmodelle kennen und wertschätzen. Und muss erkennen, dass vielleicht eher sie als junge Frau lernen muss, ihr Körperbild zu überdenken. Gewann u.a. 2013 den Publikumspreis beim Festival des Deutschen Films in Ludwgishafen.

Frankfurt am Main: 13.10.2016, 19:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Heidelberg: 13.10.2016, 14:30 Uhr, Seniorenzentrum Ziegelhausen

Mudau: 14.10.2016, 19:00 Uhr, Landgasthof zur Pfalz

St. Leon-Rot: 10.10.2016, 19:00 Uhr, Pfarrheim kath.Kirche St.Mauritius Rot


Ein Mann namens Ove
Hilfesuchende Nachbarin trifft auf einsamen Griesgram
Ein Mann namens Ove

Regie: Hannes Holm (Schweden 2015)
Protagonisten: Rolf Lassgård, Bahar Pars, Filip Berg, Ida Engvoll

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Der grantige Witwer Ove ist der Schrecken der Nachbarschaft: Auf seinen morgendlichen Kontrollgängen inspiziert er pedantisch seine Siedlung und beanstandet barsch jegliches Fehlverhalten seiner Umgebung. Doch hinter dem misanthropischen Verhalten verbirgt sich eine verletzliche, einsame Seele. Denn er kann den Verlust seiner geliebten Frau nicht überwinden und sehnt sich zu sterben. Doch all seine Suizidversuche scheitern – denn in der Nachbarschaft zieht eine ausländische, schwangere Frau mit ihrer Familie ein, die beharrlich seine Hilfsbereitschaft einfordert. Zögerlich öffnet er sich, doch nach und nach beginnt er, sich auch für die Belange der ganzen Nachbarschaft einzusetzen. Eine schwarzhumorige Tragikomödie mit skurrilen Momenten über Einsamkeit im Alter und nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft.

Böhl-Iggelheim: 12.10.2016, 18:30 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum EGZ

Buchen: 10.10.2016, 14:10 Uhr, Stadthalle Buchen

Frankenthal (Pfalz): 10.10.2016, 17:30 Uhr, Lux-Kinos

Frankfurt am Main: 10.10.2016, 18:30 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Freiburg: 07.10.2016, 17:00 Uhr, Theater

Gaggenau: 07.10.2016, 19:45 Uhr, Merkur-Film-Center

Gaggenau: 13.10.2016, 17:00 Uhr, Merkur-Film-Center

Germersheim: 10.10.2016, 18:30 Uhr, Regina Kino

Haßmersheim: 14.10.2016, 16:00 Uhr, Sport- und Festhalle Haßmersheim

Heidelberg: 11.10.2016, 12:45 Uhr, Seniorenzentrum Ziegelhausen

Heidelberg: 12.10.2016, 16:00 Uhr, Seniorenzentrum Altstadt

Heidelberg-Emmertsgrund: 14.10.2016, 17:00 Uhr, Stiftstheater, Augustinum Heidelberg

Köthen: 22.10.2016, 17:30 Uhr, St. Agnus Kirche Köthen

Ladenburg: 12.10.2016, 16:00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus

Lautertal-Elmshausen: 12.10.2016, 14:00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus, Feuerwehr Elmshausen

Ludwigshafen: 14.10.2016, 15:00 Uhr, Stadtratssaal, Rathaus

Ludwigshafen-Oggersheim: 09.10.2016, 15:00 Uhr, Comeniuszentrum, großer Saal

Ludwigshafen-Rheingönheim: 08.10.2016, 19:00 Uhr, Sporthalle, TV Rheingönheim

Mannheim: 04.10.2016, 17:00 Uhr, CinemaxX Kino

Mannheim: 05.10.2016, 14:30 Uhr, CinemaxX Kino

Mannheim: 07.10.2016, 19:00 Uhr, Gemeindezentrum Johannis

Mannheim: 12.10.2016, 18:00 Uhr, Emmanssaal

Mudau: 10.10.2016, 19:00 Uhr, Gasthof Weinparadies Engel

Neustadt: 14.10.2016, 19:00 Uhr, Festsaal

Schifferstadt: 10.10.2016, 18:30 Uhr, Rex Kino Center

Schönbrunn: 13.10.2016, 20:00 Uhr, Bürgersaal, Rathaus

Speyer: 14.10.2016, 18:00 Uhr, Volkshochschule

Weinheim: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Modernes Theater


Family Business
Die zwei Leben einer polnischen Pflegemigrantin
Family Business

Regie: Christiane Büchner (Deutschland 2015)
Protagonisten: Jowita Sobolak, Anne Pacht

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Diskret und ungeschminkt wird über ein Jahr eine polnisch-deutsche Zweckgemeinschaft begleitet, die durch ökonomische Notwendigkeiten aufeinander angewiesen ist. Der Familie der Polin Jowita fehlt das nötige Geld, um ihr seit Jahren im Bau befindliches Haus endlich fertigzustellen. Um sich die restlichen Bauarbeiten leisten zu können, geht Jowita daher für einige Monate als Haushälterin nach Deutschland. Der Abschied von Mann und Kind fällt ihr schwer, der Empfang in Deutschland bei Anne, die sie fortan betreuen soll, ist erst einmal wenig herzlich. Die 88-Jährige, die unter Demenz leidet, kann die fremde Frau in ihrem Haushalt nur schwer akzeptieren. Doch die Frauen finden nach und nach einen Weg, sich zu akzeptieren und miteinander umzugehen. Eine faszinierende Dokumentation über die Arbeits- und Lebenswelt einer polnischen Pflegemigrantin.

Bad Krozingen: 12.10.2016, 19:00 Uhr, JOKI-Kino Bad Krozingen

Frankfurt am Main: 11.10.2016, 15:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Heidelberg-Handschuhsheim: 11.10.2016, 15:00 Uhr, Gemeindehaus, Friedensgemeinde

Hirschberg-Leutershausen: 13.10.2016, 15:00 Uhr, Olympia-Kino

Waghäusel: 13.10.2016, 19:00 Uhr, Atrium Rathaus


Gestrandet
Zwei ältere Flüchtlingshelfer erleben Höhen und Tiefen
Gestrandet

Regie: Lisei Caspers (Deutschland 2016)
Protagonisten: Christiane Norda, Helmut Wendt, Aman, Mohammed, Ali, Hassan, Osman

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Ende 2013 strandet eine kleine Gruppe Eritreer in Strackholt, einem kleinen Dorf in Ostfriesland. Helmut, ein pensionierter Schuldirektor und Christiane, eine engagierte Journalistin nehmen sich der fünf Männer an. Mit Deutschunterricht, Behördengängen und Freizeitaktivitäten versuchen sie, ihnen den Neuanfang in der fremden Umgebung zu erleichtern. Die Flüchtlinge nehmen das Hilfsangebot mit großem Elan an. Auch die Gemeinde arrangiert sich zunehmend mit den Fremden. Doch das ständige Warten auf bürokratische Bescheide, das verordnete Nichtstun und die Unsicherheiten über die eigene Zukunft zermürben die Männer zusehends – und lassen auch die beiden Helfer fast verzweifeln. Und die Sorge um die noch im Heimatland lebenden Angehörigen kommt noch dazu. Doch als endlich die positiven Bescheide des Asylantrags eintreffen, gibt es Licht am Ende des Tunnels.

Germersheim: 12.10.2016, 18:30 Uhr, Regina Kino

Westheim: 11.10.2016, 16:00 Uhr, Bürgerhaus Westheim, kleiner Saal

Wiesloch: 13.10.2016, 18:00 Uhr, Volksbank Kraichgau-Wiesloch-Sinsheim


Honig im Kopf
Demenz als unterhaltsames Opa-Enkel-Roadmovie
Honig im Kopf

Regie: Til Schweiger (Deutschland 2014)
Protagonisten: Dieter Hallervorden, Emma Schweiger, Til Schweiger, Jeanette Hain

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Die elfjährige Tilda liebt ihren Großvater Amandus über alles. Der ist jedoch an Alzheimer erkrankt, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich allein zu Hause nicht mehr zurechtfindet. Tildas Eltern halten es für das Beste, Opa in ein Pflegeheim zu geben. Doch Tilda akzeptiert diese Entscheidung keineswegs. Kurzerhand entführt sie Opa, der so gerne noch einmal Venedig sehen würde… Trotz Überlänge und ernsten Thema hat Til Schweiger mit dieser sehr unterhaltsamen Tragikomödie einen der erfolgreichsten deutschen Filme in der deutschen Kinogeschichte produziert. Großen Anteil an diesem Erfolg haben Dieter Hallervorden und Emma Schweiger, die in dem Opa-Enkel-Roadmovie brillieren.

Mannheim: 14.10.2016, 18:00 Uhr, Emmanssaal

Mudau: 07.10.2016, 19:00 Uhr, Gasthof Weinparadies Engel

Neustadt-Duttweiler: 14.10.2016, 19:30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus

Schönbrunn: 13.10.2016, 17:00 Uhr, Bürgersaal, Rathaus


Kirschblüten und rote Bohnen
Über die Zauberkraft von Geduld, Genuss und Freundschaft
Kirschblüten und rote Bohnen

Regie: Naomi Kawase (Frankreich , Deutschland , Japan 2015)
Protagonisten: Kirin Kiki, Masatoshi Nagase, Kyara Uchida

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Der Dorayaki Pfannkuchen Imbiss in der Tokioter Innenstadt läuft nicht gut. Der mürrische Besitzer Sentaro ist nicht bei der Sache, und eigentlich mag er auch gar nichts Süßes. Doch er hat Glück, die 76-jährige Tokue bewirbt sich bei ihm als Aushilfe. Zunächst weist er sie noch ab, als sie ihn aber mit ihrer hausgemachten Bohnenpaste zur Füllung der Dorayakis überrascht, sieht er die Chance, seinen Imbiss zu retten. Ein ruhiger, langsamer Film, der die Kunst des Kochens und die Freude am Schmecken zelebriert. Er zeigt ein Bild des Generationen-Dialogs in der japanischen Gegenwart, und er lüftet und verrät ein gut gehütetes Geheimnis aus Tokues Vergangenheit. Ein Film mit poetischer Kraft, der mit einer wunderbaren Hauptdarstellerin die Seele berührt und das Herz erwärmt.

Frankfurt am Main: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis


Kurzfilmprogramm Frankfurt am Main
Preisträger des Deutschen Generationenfilmpreises
Kurzfilmprogramm Frankfurt am Main

Regie: diverse (Deutschland 2016)
Protagonisten: diverse

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Schöne Aussichten
Regie: Helga Goedecke, 72 Jahre, Berlin
3:00 Minuten, ohne Altersbeschränkung
Der Blick aus dem Fenster hat für eine ältere Frau einen ganz speziellen Reiz. Tagein, tagaus sitzt sie an ihrer Fensterbank und beobachtet das Leben – unwissend, dass eine böse Überraschung auf sie wartet.

Helldunkel
Regie: Jörn Michaely, 21–67 Jahre, St. Ingbert
7:45 Minuten, ab 12 Jahren
In Kooperation mit dem Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF)
Was ist Wirklichkeit, was bloße Einbildung? Ein Geräusch aus dem Erdgeschoss des Hauses treibt eine Frau auf den Spuren des Einbrechers durch Licht und Schatten, Erinnern und Vergessen, hell und dunkel – bis zu einer schrecklichen Erkenntnis.

Update
Regie: Franziska Brändle, 22–59 Jahre, Stuttgart
10:44 Minuten, ohne Altersbeschränkung
In einer nahen Zukunft lebt Laura ganz in der Welt der Apps und Gadgets. Als sie jedoch unvorsichtig mit ihren persönlichsten Daten umgeht, hat das nicht nur Auswirkungen auf ihr eigenes Leben. alter, was geht?

Alter, was geht?
Regie: Paul Scholten, 18–90 Jahre, Pforzheim
31:41 Minuten, ohne Altersbeschränkung
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Stillstand und Alt-sein? Halten uns Neugierde und Offenheit jung? Gibt es somit junge Alte und alte Junge? Ein Film, der gespannt sein lässt auf das eigene Älterwerden.

Frankfurt am Main: 11.10.2016, 10:30 Uhr, Kino CineStar Metropolis


Liebe - Hanekes Meisterwerk
Hanekes Meisterwerk über Liebe im Alter und die Frage nach einem würdevollen Sterben
Liebe - Hanekes Meisterwerk

Regie: Michael Haneke (Deutschland, Frankreich, Österreich 2012)
Protagonisten: Jean-Louis Trintignant, Emmanuelle Riva, Isabelle Huppert, Alexandre Tharaud

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Seit vielen Jahren sind Georges und Anne miteinander verheiratet, ein Paar aus dem großbürgerlichen Milieu von Paris, das gemeinsam alt geworden ist und sich mit Vertrauen, Respekt und Hochachtung behandelt. Ihre aufrichtige Liebe wird auf die Probe gestellt, als Anne zwei Schlaganfälle erleidet. Georges kümmert sich fürsorglich um seine pflegebedürftige Frau. Sie leidet jedoch zunehmend unter dem Verlust ihrer Selbständigkeit. Georges gerät an seine körperlichen und psychischen Grenzen und steht vor dem Gewissenskonflikt, wie es weitergehen soll. Der Österreicher Michael Haneke zählt zu den bedeutendsten Filmemachern Europas. Mit »Liebe« gelang ihm ein zärtlicher und eindringlicher Film über das Altern und er wirft dabei die ethische Frage nach der Würde des Menschen in Grenzsituationen auf. Ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, darunter u. a. Goldene Palme in Cannes, Oscar als »Bester fremdsprachiger Film« und Europäischer Filmpreis als »Bester Film«.

Heddesheim: 07.10.2016, 18:30 Uhr, Bürgerhaus Pflug

Lautertal-Reichenbach: 08.10.2016, 14:00 Uhr, Ev.Kirchengemeinde Reichenbach

Neustadt: 13.10.2016, 19:00 Uhr, Festsaal

Speyer: 08.10.2016, 19:00 Uhr, Johanneskirche (Speyer West)


Man lernt nie aus
Senior-Praktikant assistiert junger Chefin als Lebensberater
Man lernt nie aus

Regie: Nancy Meyers (USA 2015)
Protagonisten: Robert De Niro, Anne Hathaway, Rene Russo, Anders Holm, Andrew Rannells, Adam DeVine

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Der 70-jährige Witwer Ben Whittaker fühlt sich in seinem neuen Lebensabschnitt als Rentner nicht ausgefüllt. Es fällt ihm schwer, seine freie Zeit sinnvoll zu gestalten. Daher ergreift er eines Tages die Chance, als Senior-Praktikant bei einer erfolgreichen Mode-Website anzufangen. Deren Chefin Jules Ostin staunt nicht schlecht, als der rüstige Neuzugang zu seinem ersten Tag antritt. Doch während der Rentner anfangs noch ein wenig belächelt wird, erfreut er sich dank seiner charmanten und warmherzigen Art bei seinen neuen Kollegen bald großer Beliebtheit. Und auch für Jules, die sich in ihrer noch immer ungewohnten Rolle als Geschäftsführerin häufig überfordert fühlt, wird Ben schnell zu einer wichtigen Stütze und einem guten Freund, auf den sie nicht mehr verzichten will. Eine unterhaltsame Komödie über altersgemischte Teams mit einem glänzenden Robert de Niro als lebenserfahrenen Praktikanten.

Bad Dürkheim: 12.10.2016, 19:00 Uhr, Mehrgenerationenhaus

Bad Krozingen: 14.10.2016, 19:00 Uhr, JOKI-Kino Bad Krozingen

Bretten: 12.10.2016, 14:00 Uhr, kinostar Filmwelt Bretten

Dannstadt-Schauernheim: 07.10.2016, 19:00 Uhr, Zentrum Alte Schule

Dielheim: 11.10.2016, 16:00 Uhr, Bürgersaal, Rathaus

Frankenthal (Pfalz): 12.10.2016, 17:30 Uhr, Lux-Kinos

Frankfurt am Main: 14.10.2016, 17:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Germersheim: 13.10.2016, 18:30 Uhr, Regina Kino

Grünstadt: 11.10.2016, 18:00 Uhr, Weinstraßencenter

Hagenbach: 12.10.2016, 15:30 Uhr, Kulturzentrum am Stadtrand

Hagenbach: 12.10.2016, 19:00 Uhr, Kulturzentrum am Stadtrand

Haßmersheim: 14.10.2016, 20:00 Uhr, Sport- und Festhalle Haßmersheim

Heidelberg: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Seniorenzentrum Handschuhsheim

Hirschberg-Leutershausen: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Olympia-Kino

Ketsch: 14.10.2016, 19:30 Uhr, Central Kino Ketsch e.V.

Köthen: 22.10.2016, 14:00 Uhr, St. Agnus Kirche Köthen

Ladenburg: 14.10.2016, 19:00 Uhr, Domhof

Ludwigshafen-Oggersheim: 07.10.2016, 19:00 Uhr, Comeniuszentrum, großer Saal

Ludwigshafen-Rheingönheim: 09.10.2016, 18:30 Uhr, Sporthalle, TV Rheingönheim

Mannheim: 04.10.2016, 11:00 Uhr, Cineplex Kino

Mannheim: 05.10.2016, 17:30 Uhr, CinemaxX Kino

Mannheim: 14.10.2016, 18:00 Uhr, Odeon Kino

Neustadt: 08.10.2016, 19:00 Uhr, Festsaal

Speyer: 10.10.2016, 14:00 Uhr, Mutterhaus Diakonissenanstalt

Weinheim: 14.10.2016, 15:00 Uhr, Modernes Theater


Robot & Frank
Technik im Alter - Zwischen Abhängigkeit und neuen Freiheiten
Robot & Frank

Regie: Jake Schreier (USA 2012)
Protagonisten: Frank Langella, Susan Sarandon, James Marsden, Liv TylerTietjen, Otto Mellies

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In nicht allzu ferner Zukunft: Der eigenwillige ehemalige Juwelendieb Frank weigert sich, mit der Zeit zu gehen. Während um ihn herum alles durch Maschinen ersetzt und durch Technik vereinfacht wird, versucht der Rentner, möglichst alles selber zu machen und ein Leben ohne technische Unterstützung zu führen. Er geht gerne in die Bibliothek, vor allem wegen der Bibliothekarin Jennifer, jedoch schreitet auch an diesem Ort die digitale Zukunft voran. Franks Kinder, Hunter und Madison, machen sich Sorgen um ihren Vater, und Hunter hat das Gefühl, dass der alte Mann sein Leben nicht mehr alleine meistern kann. Daraufhin besorgt er ihm einen Roboter als Lebenshilfe im Alltag. Zunächst wehrt sich Frank gegen den technischen Unterstützer, jedoch merkt er allmählich, dass ihm der Roboter auch gut tut und ihm zu neuen (kriminellen) Taten verhelfen kann. Eine intelligent-unterhaltsame Science-Fiction über die Vor- und Nachteile von Technik im Alter.

Bad Dürkheim: 13.10.2016, 16:00 Uhr, Maternus Seniorencentrum an den Salinen

Dannstadt-Schauernheim: 14.10.2016, 19:00 Uhr, Zentrum Alte Schule

Heidelberg: 10.10.2016, 17:00 Uhr, Seniorenzentrum Boxberg-Emmertsgrund

Heppenheim: 13.10.2016, 15:00 Uhr, Haus Johannes

Lingenfeld: 07.10.2016, 19:00 Uhr, Goldberghalle Lingenfeld


Sein letztes Rennen
Es ist nie zu spät, sich Ziele zu setzen
Sein letztes Rennen

Regie: Kilian Riedhof (Deutschland 2013)
Protagonisten: Didi Hallervorden, Tatja Seibt, Heike Makatsch

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Der einst berühmte Marathonläufer Paul Averhoff zieht mit über 70 Jahren widerwillig in ein Altersheim. Seine berufstätige Tochter Birgit kann und will sich nicht länger um ihn und seine kranke Frau Margot kümmern. Im Heim fühlt sich Paul nicht wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren. Die anderen Heimbewohner halten ihn zunächst für verrückt, doch mit Hilfe seiner Frau trainiert der rüstige Rentner für sein großes Ziel. Dabei muss er nicht nur seinem alternden Körper trotzen, sondern auch gegen die Widerstände der Heimleitung und seiner Tochter ankämpfen. Ähnlich wie Paul zeigt Didi Hallervorden mit 78 Jahren eine bravouröse Leistung, die mit dem Deutschen Filmpreis belohnt wurde.

Birkenau: 11.10.2016, 17:00 Uhr, Sitzungssaal, Gemeindeverwaltung

Bobenheim-Roxheim: 07.10.2016, 14:00 Uhr, Kurpfalztreff unter den Arkaden

Brühl: 12.10.2016, 19:00 Uhr, Festhalle Brühl

Edingen-Neckarhausen: 12.10.2016, 16:00 Uhr, Gemeindezentrum St. Michael, Neckarhausen

Germersheim: 14.10.2016, 18:30 Uhr, Regina Kino

Lorsch: 11.10.2016, 19:00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Johanniterhaus

Ludwigshafen-Oggersheim: 14.10.2016, 19:00 Uhr, Comeniuszentrum, großer Saal

Mauer: 12.10.2016, 17:00 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus

Mudau: 13.10.2016, 19:00 Uhr, Landgasthof zur Pfalz

Rülzheim: 07.10.2016, 17:00 Uhr, Centrum für Kunst und Kultur

Wachenheim: 11.10.2016, 18:30 Uhr, Bürgerspital Wachenheim, Andachtsraum, EG


Silent Heart - Mein Leben gehört mir
Mein Leben gehört mir
Silent Heart - Mein Leben gehört mir

Regie: Bille August (Schweden 2014)
Protagonisten: Ghita Nørby, Morten Grunwald, Paprika Steen, Danica Curcic, Pilou Asbæk, Jens Albinus, Vigga Bro, Oskar Sælan Halskov

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Mitten im Herbst laden Esther und ihr Mann Poul, beide um die 70’“ Jahre, ihre Familie und eine gute Freundin zu sich ein, um gemeinsam das Wochenende zu verbringen und Weihnachten zu feiern. Esther wünscht sich, im Kreise ihrer Liebsten Abschied zu nehmen. Sie leidet an der Nervenkrankheit ALS und hat sich entschieden, unter Beihilfe ihre Mannes sterben zu wollen, bevor sie gänzlich ihre Körperkontrolle verliert. Doch nicht alle Beteiligten können ihren Entschluss akzeptieren. Besonders Sanne, die jüngere und sensible Tochter, hat im Gegensatz zu ihrer resoluten Schwester Heidi kein Verständnis für ihre Mutter. Doch im Austausch mit den drei Generationen geraten beide zunehmend in Selbstzweifel. Eine eindringlich inszenierte Familiengeschichte über das Für und Wider der Selbsttötung bzw. über die Grenzen der Selbstbestimmung am Lebensende.

Bad Krozingen: 07.10.2016, 19:00 Uhr, JOKI-Kino Bad Krozingen

Bad Krozingen: 11.10.2016, 19:00 Uhr, JOKI-Kino Bad Krozingen

Dossenheim: 12.10.2016, 18:00 Uhr, Museumsscheuer

Frankfurt am Main: 12.10.2016, 17:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Köthen: 19.10.2016, 17:30 Uhr, St. Agnus Kirche Köthen

Mannheim: 05.10.2016, 11:00 Uhr, Cineplex Kino

Speyer: 12.10.2016, 15:00 Uhr, Ägidienhaus


Sputnik Moment - 30 gewonnene Jahre
Plädoyer für ein aktives und produktives Altern
Sputnik Moment - 30 gewonnene Jahre

Regie: LukasSchmidt, Barbara Wackernagel-Jakobs (Deutschland 2015)
Protagonisten: Andreas Kruse, Axel Börsch-Supan, James Vaupel, Ursula Lehr, Ursula Staudinger, Linda Fried, Laura Carstensen, Marc Freedman, Margret Heckel, Rudolf Kast

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Die steigende Lebenserwartung ist in dieser Form historisch neuartig und es stellt sich die Frage, ob dies eine positive Herausforderung oder ein Bedrohungsszenario ist. International renommierte Alternsforscher und Experten beziehen hierzu Stellung und verweisen auf die Potenziale des neuen Alters: Heutzutage sind ältere Menschen im Durchschnitt gesünder, besser ausgebildet und vitaler als frühere Generationen. Anhand von Beispielen aus Deutschland und den USA wird illustriert, wie in vielfältiger Weise ältere Menschen versuchen, sich weiterhin in Beruf, Wirtschaft und Gesellschaft zu engagieren. Ähnlich dem »Sputnik-Schock« von 1957, der eine Art Weckruf in der US-Weltraumforschung zur Folge hatte, plädiert die Regisseurin und ehemalige saarländische Sozialministerin für eine Aufbruchsstimmung, in der die »gewonnenen Jahre« für mehr Produktivität und Engagement im Alter genutzt werden sollten.

Ettlingen: 10.10.2016, 20:00 Uhr, Kino Kulisse Ettlingen

Frankfurt am Main: 13.10.2016, 10:30 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Grasellenbach: 09.10.2016, 18:30 Uhr, Nibelungenhalle

Heidelberg: 07.10.2016, 14:00 Uhr, Akademie für Ältere (VHS)

Heidelberg: 13.10.2016, 17:30 Uhr, Akademie für Gesundheitsberufe

Hirschberg-Leutershausen: 09.10.2016, 20:15 Uhr, Olympia-Kino

Neustadt: 11.10.2016, 19:00 Uhr, Roxy Kino

Speyer: 11.10.2016, 10:30 Uhr, Aula Sankt Vincentius Krankenhaus


Still Alice - Mein Leben ohne gestern
Mein Leben ohne gestern
Still Alice - Mein Leben ohne gestern

Regie: Richard Glatzer, Wash Westmoreland (USA 2014)
Protagonisten: Julianne Moore, Kristen Stewart, Kate Bosworth, Alec Baldwin, Hunter Parrish, Shane McRae

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Alice, renommierte Linguistikprofessorin, ist erst Anfang 50 als sie bei sich Wortfindungs- und Orientierungsprobleme wahrnimmt. Zunächst versucht sie, diese Anzeichen vor ihrer Familie zu verheimlichen, bis sie anfängt, auch Menschen zu verwechseln. Ihr liebender Ehemann John ist genauso schockiert wie die drei erwachsenen Kinder Anna, Lydia und Tom, als sie erfahren, dass Alice an einer seltenen Form von Alzheimer leidet, die früh einsetzt und zudem auch vererbbar sein kann. Mit der Diagnose wird das bislang harmonische Familien- und Alltagsleben auf eine äußerst harte Probe gestellt. Selbstbestimmt will Alice ihre weitere Zukunft mitgestalten können, bis hin zum Ende. Mit ihrem eindringlichen Schauspiel über Selbstbestimmung und Würde eines Menschen mit Demenz erhielt Juliane Moore zahlreiche Preise, darunter den Oscar als beste Hauptdarstellerin.

Birkenau: 10.10.2016, 17:00 Uhr, Sitzungssaal, Gemeindeverwaltung

Frankenthal (Pfalz): 11.10.2016, 17:30 Uhr, Lux-Kinos

Frankfurt am Main: 14.10.2016, 15:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis

Germersheim: 11.10.2016, 18:30 Uhr, Regina Kino

Grasellenbach: 10.10.2016, 18:30 Uhr, Nibelungenhalle

Heidelberg: 14.10.2016, 15:00 Uhr, Seniorenzentrum Neuenheim

Lautertal-Beedenkirchen: 14.10.2016, 14:00 Uhr, Feuerwehrgerätehaus, Feuerwehr Beedenkirchen

Ludwigshafen: 10.10.2016, 15:00 Uhr, Stadtratssaal, Rathaus

Ludwigshafen-Rheingönheim: 09.10.2016, 10:00 Uhr, Sporthalle, TV Rheingönheim

Mannheim: 06.10.2016, 15:00 Uhr, CinemaxX Kino

Neustadt: 09.10.2016, 19:00 Uhr, Festsaal

Speyer: 13.10.2016, 17:30 Uhr, Kleiner Saal der Stadthalle

St. Leon-Rot: 14.10.2016, 19:00 Uhr, Pfarrsaal der kath. Kirche St. Leon-Rot

Viernheim: 13.10.2016, 18:30 Uhr, Mehrzweckhalle Goetheschule

Walzbachtal: 13.10.2016, 19:30 Uhr, Bürgertreff Jöhlingen


Vergiss mein nicht
Liebevolle filmische Begleitung einer demenzkranken Mutter
Vergiss mein nicht

Regie: David Sieveking (Deutschland 2012)
Protagonisten: Gretel Sieveking, David Sieveking, Malte Sieveking

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Der Filmemacher David Sieveking nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise seiner Familie. Seine Mutter Gretel leidet an schwerer Demenz. Um seinem Vater etwas Last von den Schultern zu nehmen, zieht er für einige Wochen wieder bei seinen Eltern ein, um seine Mutter zu pflegen, während sein Vater Malte neue Kraft tankt. Dabei begleitet er die Pflege und das Leben seiner Mutter mit der Kamera. Trotz der Krankheit verliert sie nicht ihren Lebensmut und steckt damit auch ihn an. Durch ihre offene und ehrliche Art lernt David seine Mutter noch einmal ganz neu kennen. Durch den Film setzt er ein Mosaik seiner Familiengeschichte zusammen, das als Dokumentation einer Krankheit gedacht war und sich zu einem Liebesfilm entwickelte.

Köthen: 21.10.2016, 17:00 Uhr, St. Agnus Kirche Köthen


Wir sind die Neuen
Althippies treffen auf Jungspießer
Wir sind die Neuen

Regie: Ralf Westhoff (Deutschland 2014)
Protagonisten: Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn, Claudia Eisinger, Karoline Schuch, Patrick Güldenberg

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Da in der Großstadt die Mieten für Alleinlebende unbezahlbar werden, beschließen drei junge Rentner, ihre ehemalige Studenten-WG wieder aufleben zu lassen. Die lebendige Biologin Anne, der bindungsunfähige Single Eddi und der erfolglose Jurist Johannes genießen wie einst die gemeinsame Zeit, sitzen weintrunken bis spät in die Nacht in der Küche zusammen und philosophieren über Gott und die Welt. Doch über ihnen wohnen Katharina, Barbara und Thorsten, drei junge prüfungsgestresste, spießige und humorlose Studenten. Zwei völlig unterschiedliche Lebensentwürfe prallen aufeinander und der Generationenkonflikt ist vorprogrammiert… Eine Generationenkomödie mit frischen, selbstironischen Dialogen über das Jungsein von heute und gestern.

Eppelheim: 11.10.2016, 19:00 Uhr, Rudolf-Wild-Halle Eppelheim

Heidelberg: 11.10.2016, 14:30 Uhr, Seniorenzentrum Bergheim

Landau: 14.10.2016, 15:00 Uhr, Diakonissen Bethesda Landau

Limburgerhof: 11.10.2016, 15:00 Uhr, Capitol LichtspielTheater Limburgerhof

Lustadt: 12.10.2016, 15:30 Uhr, Bürgersaal, Rathaus

Schriesheim: 10.10.2016, 19:00 Uhr, AWO Begegnungsstätte

St. Leon-Rot: 13.10.2016, 19:00 Uhr, Harres Tagungs- und Kulturzentrum, Badner Saal

Wald-Michelbach: 09.10.2016, 16:00 Uhr, Kommunales Kino


Young@Heart
Musik bewegt und hält jung
Young@Heart

Regie: Stephen Walker (USA 2008)
Protagonisten: Joe Benoit, Helen Boston, Louise Canady

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„Young@Heart“ ist ein einzigartiger und ungewöhnlicher Chor von 75- bis 92-Jährigen: Einige der Chorsänger haben beide Weltkriege erlebt und nun bringen sie mit modernen Punk-, Soulund Rock-Songs von The Clash über James Brown bis Nirvana weltweit die Säle zum Kochen und die Herzen zum Schmelzen. Regisseur Stephen Walker zeichnet ein hinreißendes Portrait der weißhaarigen Damen und Herren aus Massachusetts. Er begleitet sie während der Proben für ihr neues Programm, bei ihrem bewegenden Auftritt in einem Männergefängnis unmittelbar nach dem Tod zweier Chor-Mitglieder und schließlich beim großen mitreißenden Auftritt vor Tausenden von Zuschauern.

Frankfurt am Main: 11.10.2016, 19:00 Uhr, Kino CineStar Metropolis